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How to Advance Your Career in a Workplace That Has No Boss

Cornerstone Editors

The modern workplace is all about being "flat" -- that is, eliminating the hierarchies, job titles, and traditional corner offices more associated with the Industrial Age than the Digital Age. But while many employees thrive in the egalitarian culture of a flat organization, others who are more familiar with the promotions, titles and other perquisites of a vertical workplace worry about a potential drawback: their own career advancement.

It doesn't have to be that way. True, flat organizations have far fewer leaders at the top, but that doesn't mean employees can't expand their skills and position themselves for a better job down the road. The key is to look beyond the classic rewards for a job well done and to pursue other ways of learning new skills, fulfilling your ambition, and boosting your worth. Here are four ways to do just that:

Become a Master of Your Trade

Jason Fried, the CEO of Chicago-based software company 37signals, doesn't often promote employees to managerial roles. He doesn't have a chief technology officer, a creative director or customer support manager. Instead he divides his 40 or so workers into teams and gives them the freedom to manage themselves. The programmers program. The designers design. The customer support staff, well, supports customers. Instead of one designated team leader, the company rotates each team member into the role each week.

"Instead of rewarding high performers with managerial responsibilities -- which often drives people further away from the job they are actually good at -- we reward with responsibilities closer to the work," Fried writes in a regular . Promoting a great designer to creative director would only take her away from the day-to-day work she's so good at, he explains. Instead, the company lets her lead more projects and truly own her work.

The moral of the story: master, don't manage. Expand your depth and breadth of knowledge to truly master your craft. You may not technically be "climbing the ladder," but you're certainly adding skills and grooming yourself for a better position down the road.

Be Your Own Boss

Valve, a Washington-based developer of video games with some 300 employees, has never had a boss in its entire 17-year history -- nor does it have traditional pay scales, hierarchies or office hours. Yet, Valve's per-employee profits reportedly top those of Google and Microsoft.

The egalitarian structure allows all employees to participate in major company decisions, including individual compensation. Leadership and product design are handled by whomever steps up and makes something happen. By giving everyone a vote and the opportunity to participate, the company places the onus on employees to manage projects, develop and execute on strategy, and lead.

"You don't necessarily need leaders or people in positions of authority, but you need people and systems to empower everyone else," said Nick Stein, senior director of marketing and communications at Salesforce.com. The company has developed software that helps companies identify their goals, motivate employees to achieve them and reward top performers in both flat and hierarchical organizations. "It's about empowering people to take more control of their destiny," Stein said.

Be a Mentor

There may not be an established hierarchy, but junior employees will still need role models and mentors. Think of it more like the relationship between Obi-Wan Kenobi and Luke Skywalker and less like the relationship between the tyrannical Bill Lumbergh and rebellious Peter Gibbons.

Just because you're not officially in charge of a team doesn't mean you can't share your know-how. By mentoring new employees, you not only reinforce your skills but also show initiative. Plus, making a difference in the lives of others is one of the best forms of fulfillment, writes Susan Krauss Whitbourne, an acclaimed psychologist and expert on fulfillment.

Learn What You Can, Strike Out on Your Own

A great way to advance in a flat organization is to focus on mastering skills and, together with your passion, starting your own company. Fried recounts how an employee who wasn't perfectly suited for 37Signals' more freewheeling structure wanted a new job title with managerial duties attached. Eventually she left -- amicably -- to launch her own business. She now runs her own team and also turns to her former boss for advice.

Whether it's taking charge of an internal team at your company or branching off on your own, opportunities abound for career growth beyond traditional hierarchies.

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Wann sind Arbeitsbedingungen wirklich flexibel?

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Wann sind Arbeitsbedingungen wirklich flexibel?

Nicht erst seit der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 bis 2022 stellt sich für viele Unternehmen die Frage nach der Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit. Aber gerade jetzt stehen Unternehmen vor der besonderen Herausforderung, wie sie mit dem Thema Homeoffice umgehen wollen. Es scheint eine große Unsicherheit in dieser Frage zu geben. Man rätselt, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurück ins Büro geholt werden können und ob dies überhaupt als sinnvoll erscheint. Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Nun stelle man sich in einem kleinem Gedankenexperiment folgende Situation vor. Ein Unternehmen entschließt sich dazu, die Frage nach der Flexibilität von Arbeitszeit und Arbeitsort den Teams zu überlassen: „Ihr entscheidet selbst, wie Ihr die Dinge handhaben wollt und was für Euch als sinnvoll erscheint. Findet eine Regel für Euch und handelt danach. Wir erwarten nur, dass Ihr Euch irgendwie einigt“. Ein Team folgt dem Aufruf, stimmt sich ab. Unterschiedliche Aspekte werden in Erwägung gezogen und man kommt nach einer intensiven Debatte zu der gemeinsamen Einigung, dass alle Mitglieder des Teams jeden Tag von 9 bis 16 Uhr im Office erscheinen. Würden wir in diesem Fall von flexiblen Arbeitsbedingungen sprechen? Die Antwort lautet: Ja. Schließlich konnten die Mitglieder des Teams frei und flexibel entscheiden, wie sie es haben wollen. Die Antwort lautet aber zugleich: Nein. Offensichtlich haben hat sich das Team für feste Arbeitszeiten im Office entschieden. Was jetzt? Haben wir es hier mit einem Paradox zu tun? Die Lösung dieses logischen Problems liegt in der Unterscheidung zweier Arten von Regeln. Es gibt die Regel erster Ordnung. Sie beschreibt, wie die Dinge tatsächlich geregelt sind. Im hier beschriebenen Fall sind die Arbeitszeiten ganz offensichtlich fest geregelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erscheinen jeden Tag von 9 bis 16 im Office. Dann gibt es die Regel zweiter Ordnung. Sie regelt, wer die Regeln wie aufstellt. In gewisser Weise ist dies eine Metaregel – eine Regel über den Umgang mit Regeln. Das klingt zugegebenermaßen etwas philosophisch, ist aber äußerst praktisch. Im hier beschriebenen Gedankenexperiment entscheiden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst über die Regeln. Es könnte auch die Geschäftsführung sein oder eine andere Autorität innerhalb des Unternehmens. Führt man diesen Gedanken fort, gelangt man zu vier, einfachen Konstellationen. Erstens, das Unternehmen entscheidet über die Arbeitsbedingungen und legt fest, dass die Mitarbeiter zu festen Zeiten an einem festen Ort sein müssen. Das ist die klassische, eher paternalistische Variante. Zweitens, das Unternehmen entscheidet über die Arbeitsbedingungen und räumt der Belegschaft ein hohes Maß an Selbstbestimmung ein – „Ihr könnt arbeiten wo und wann Ihr wollt“. Das wäre Arbeitsflexibilität nach Gutsherrenart. Die Mitarbeiter dürfen selbst bestimmten, weil es eine übergeordnete Autorität ihnen gnädig erlaubt. Drittens, die Mitarbeiter bestimmen selbst über die Flexibilität ihrer Arbeitsbedingungen und sie entscheiden sich für feste Arbeitszeiten und feste Arbeitsorte. Dies ist der im obigen Gedankenexperiment beschriebene Fall, eine Art selbstbestimmte Fixiertheit. Viertens, die Mitarbeiter bestimmten selbst über die Flexibilität ihrer Arbeitsbedingungen und sie entscheiden sich für Selbstbestimmtheit. Verfolgt man die öffentliche Diskussion rund um das Thema Arbeitsflexibilität und Homeoffice, dann scheinen die ersten beiden Konstellationen implizit im Raum zu stehen. Reflexartig geht man davon aus, dass das Unternehmen, der Betriebsrat oder irgendeine andere Autorität über die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entscheidet. Auf ihren Schultern ruht die Verantwortung. Was ergibt Sinn? Wie können wir (die Autorität) es den Mitarbeitern recht machen? Wie gehen wir mit der Vielfalt individueller Präferenzen um? Wo ist der gemeinsame Nenner? Auf diese Fragen gibt es allerdings keine Antwort, die für alle Betroffenen, einschließlich der Kunden und Lieferanten zufriedenstellend sein wird. Zu vielfältig sind die Rahmenbedingungen, die Aufgaben, Anforderungen, Lebenssituationen etc. Vermutlich kann man die Frage nach der richtigen und sinnvollen Flexibilisierung der Arbeit nicht für alle Mitarbeiter lösen, wenn man nur die Regel erster Ordnung in Betracht zieht. Entscheidend ist die Frage, wer, wie über die Regeln entscheidet, also die Regel zweiter Ordnung. Dies führt zu einer gänzlich anderen Diskussion und zu anderen Schlussfolgerung als das Problem, wie man Dinge am Ende für Alle gleichermaßen regeln soll. Einfach ist diese Diskussion nicht. Wollen wir es einfach den Mitarbeitern selbst überlassen oder braucht es eine Ansage „von oben“? Am Ende bedeutet echte Arbeitsflexibilität, die Arbeitsbedingungen den Teams zu überlassen, worauf immer sie sich einigen.

HR heute – Reicht der Obstkorb noch? Was müssen wir noch alles bieten?

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Im Zuge des an Dramatik zunehmenden Fachkräftemangels und befeuert durch die Erfahrungen während der Corona-Pandemie scheinen die Erwartungen der Mitarbeitenden an ihre Arbeitgeber drastisch zu steigen. Für Arbeitgeber stellt sich daher die brennende Frage, was sie bieten müssen, um Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten. Wir stellen Ihnen zusamnmen mit Prof. Dr. Armin Trost einen strategischen Rahmen vor, Ihnen hilft, sich im Wettrüsten um attraktive Arbeitsbedingungen zu positionieren: •Was bedeutet es, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein und wie sehr kommt es auf einzelne Aspekte, wie Homeoffice, Weiterbildungsmöglichkeiten, Gehalt, Führung etc. an? •Was müssen Arbeitgeber bieten und was dürfen sie fordern? •Wie authentisch sollte das Arbeitgeberversprechen sein, vor allem dann, wenn die Arbeitsbedingungen weniger attraktiv sind? •Welche Rolle spielen Lernen, Entwicklung und die aktive Gestaltung der Arbeitswelt durch die Mitarbeitenden? •Was ist die Rolle von HR und des Fachbereichs? Wie können die Verantwortlichkeiten beider Seiten balanciert werden? Nutzen Sie die Möglichkeit, um Impulse zur Gestaltung der neuen Arbeitswelt zu erhalten

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