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Neugestaltung des Lernerlebnisses bei bioMérieux

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Wie können Sie aus dem, was Sie schon haben, etwas Neues machen? Wie können Sie das Benutzererlebnis neu gestalten, ohne das LMS zu verändern? Wie verleihen Sie der digitalen Transformation eine organisatorische Struktur? Johanna Henry, Immersive Learning Project & LMS Manager bei bioMérieux und Landry Takeu, Manager Customer Success bei Cornerstone, beantworteten diese Fragen im vergangenen Mai auf der Learning Technologies Show in Paris mit einer brillanten Demonstration. Es ging um nichts Geringeres als eine komplette visuelle und funktionale Umstrukturierung des bestehenden Tools. Die Benutzeroberfläche wurde vereinheitlicht, und gleichzeitig wurden die spezifischen Anforderungen von Einzelpersonen und Teams erfüllt. Und das so erfolgreich, dass einige Mitarbeiter:innen glaubten, das LMS hätte sich tatsächlich verändert!

Die gemeinsame Geschichte von bioMérieux und Cornerstone begann 2017. „Damals hatten wir keine Plattform für die Verwaltung von E-Learning. Stattdessen verwalteten wir die Schulungsanmeldungen mit Excel-Dateien“, erinnert sich Johanna Henry. Diese Lücke wurde inzwischen durch die schrittweise eingeführte Cornerstone-Lösung geschlossen. Das zunächst den Mitarbeiter:innen vorbehaltene Lernportal wurde 2018 für amerikanische Kunden, dann für andere Konzerngesellschaften und schließlich im Dezember 2020 für Händler geöffnet.

Die Diagnose: eine wertvolle interne Lernlösung, die nicht gut ankam

Mit der Zeit wurde eines deutlich: Die Lernlösung kam nicht gut an. Bei bioMérieux haben wir eine Kultur der Entwicklung, Innovation und Initiative. Viele Abteilungen erstellten Lerninhalte und fügten sie der Cornerstone-Plattform hinzu. Das Ergebnis war eine Vielzahl von innovativen internen Lernlösungen, die leider sehr schwer zu handhaben waren! Die Mitarbeiter:innen waren sich des Problems bewusst, und auch die Lerngemeinschaften bei bioMérieux griffen die Frage auf.

„Wir wollten etwas tun, um das zu beheben“, erklärt Johanna Henry. Die Gelegenheit dazu ergab sich vor zwei Jahren, als bioMérieux mit Unterstützung der Geschäftsleitung ein Programm zur digitalen Transformation startete, das Hand in Hand mit organisatorischen Veränderungen gehen sollte. Die Lernteams wurden unter demselben Dach strukturiert. Bis dahin hatte jede Abteilung oder jeder Bereich einen eigenen Lernmanager gehabt, aber niemand war für die Schulung als Ganzes verantwortlich.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Cornerstone realisiert. „Ziel war es, den Lernraum zu entwickeln“, so Landry Takeu, „und zu untersuchen, wie die Plattform bioMérieux bei der digitalen und organisatorischen Transformation helfen kann.“

Ein auf Methode, Partnerschaft und Beteiligung basierendes Projekt

Von Anfang an war die Pandemie eine weitere Variable, die berücksichtigt werden musste. Das Projekt begann während des Lockdowns mit einer Reihe von Workshops per Videokonferenz.

Als Erstes erstellte das Projektteam von bioMérieux eine methodische Auflistung aller verbesserungsbedürftigen Bereiche. „Dann fragten wir Cornerstone für jeden einzelnen Bereich, ob sie eine passende Lösung anbieten konnten“, sagt Johanna Henry. „Lautete die Antwort 'Nein', dann war die nächste Frage: Hat Cornerstone Partner, die weiterhelfen können? Oder falls nicht, gibt es andere Kunden mit dem gleichen Problem?“ Dies ist die Stärke eines Kundennetzwerks: Es verschafft Ihnen einen Überblick über den Markt und die Probleme der anderen Akteure. Wir alle denken gerne, dass wir einzigartig sind, aber in Wirklichkeit haben viele von uns genau dieselben Probleme! Es kam auch vor, dass Cornerstone zu einem bestimmten Zeitpunkt keine Lösung für ein Problem anbieten konnte, diese aber ein paar Monate später fand.

Der Fokus des Projekts lag sowohl auf der Form als auch auf der Organisation des Inhalts. Das Ziel war, das Erlebnis der Lernenden zu verbessern. Dazu wurden alle Aspekte berücksichtigt: Digitale Architektur, Lerndesign-Tools, Bereitstellung von Schulungskursen anstatt von isolierten Veranstaltungen, damit das Gelernte besser im Gedächtnis verankert wird, usw.

Ein pragmatischer, innovationsbasierter Ansatz

Ein weiterer Faktor für den Erfolg des Projekts war die Fähigkeit, über den Tellerrand des LMS hinauszuschauen. Wir waren an den Umgebungen interessiert, die unsere Kolleg:innen bereits nutzten. In diesem Fall war das Bob-Intranet, das aus einem früheren Projekt zur digitalen Transformation entstand, im Unternehmen sehr beliebt. Wir beschlossen, es als Einstieg in die interne Lernlösung zu nutzen. Der Zugang zur Plattform erfolgte daher über eine Schnittstelle, die jeder bereits kannte und nutzte. Die Nutzer:innen – Schulungsleiter:innen, Manager:innen, Mitarbeiter:innen – haben einen eigenen Bereich mit gezielten Informationen, direkten Links zum Lernen, dem Lernkalender, Kontakten, Tools, erklärenden Infografiken usw. So haben Manager:innen beispielsweise einen direkten Link zur Genehmigung von Schulungsanfragen aus dem Team.

Im Hintergrund wurden die Seiten der Lernplattform mithilfe der Konfigurationsoptionen des Cornerstone-Tools ganz einfach grafisch neu gestaltet. Bisweilen wurden bestimmte Funktionen einfach übernommen, z. B. die Verwendung von Bannern für Kommunikationskampagnen. Es wurde auch viel am Branding gearbeitet, insbesondere am Logo des Portals, um die Stimmigkeit der Grafiken zu gewährleisten.

Ein wichtiger Aspekt des Erlebnisses für Nutzer:innen, der oft vernachlässigt wird, ist der Erhalt von Benachrichtigungen für die verschiedenen Phasen des Lernprozesses. Eine Werbeagentur wurde mit der Aufgabe betraut, die E-Mails so zu gestalten, dass sie optisch zum Portal passten. Sie können zwischen dem Intranet, dem Portal, Ihren E-Mails und Ihrem Lernzertifikat hin- und herwechseln - Sie haben immer das Gefühl, dass Sie sich in derselben Umgebung befinden und Teil desselben Erlebnisses sind.

Fortlaufender Erfolg

Wir haben also unser Ziel erreicht: das Erlebnis der Lernenden zu verändern und dabei dieselbe Plattform beizubehalten. Dazu haben wir an der Struktur, dem Erscheinungsbild, der Organisation der Plattform, der Art des Zugriffs und der Kommunikation mit Stakeholdern gearbeitet. Unser größtes Erfolgserlebnis war, dass die Qualitätsabteilung uns angerufen und gefragt hat, warum wir die Plattform gewechselt haben! Das Erlebnis zu ändern, ohne das Werkzeug zu wechseln: Das könnte die Definition von organisatorischer Innovation sein.

Diese neue Version der Plattform wurde am 10. Januar 2022 mit Hilfe der internen Kommunikation eingeführt. Dabei wurde alle Formate eingesetzt: E-Mails, Videos, Artikel, Newsletter, Banner usw. Im nächsten Schritt wollen wir die Akzeptanz durch die Nutzer:innen steigern und gleichzeitig den Wandel noch weiter unterstützen; die Arbeit ist mit der Einführung noch lange nicht erledigt.

Das Beispiel von bioMérieux zeigt, wie das LMS-Nutzererlebnis auf Konzernebene erheblich verändert werden kann, ohne in teure neue Tools zu investieren. Bei der digitalen Transformation geht es vor allem darum, das Unternehmen (und dessen Mentalität!) zu verändern. Das Verständnis für die Bedürfnisse vor Ort und die optimale Nutzung vorhandener Hilfsmittel gewährleisten die maximale Effizienz einer Lösung. Das Geheimnis liegt in der Art und Weise, wie das Projekt durchgeführt wird: Durch die enge Zusammenarbeit mit Cornerstone und die frühzeitige Einbeziehung aller Beteiligten konnten die Teams von bioMérieux ein Gefühl dafür bekommen, wie ein neues Tool eingeführt wird, ohne dabei dessen Grenzen zu überschreiten.

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