Blogbeitrag

Hiring for Ethics and Integrity: 4 Tactics That Work

Cornerstone Editors

Every company’s got at least one: that overly competitive, sour, power-hungry -- you fill in the blank -- employee that walks around with a rain cloud over his head, infecting every conversation he joins and inciting feelings of isolation, discouragement or doubt among his coworkers. It only takes a few such toxic personalities to infect company morale and, ultimately, the bottom line.

Recruiters and HR managers face a daunting task when wading through the pile of resumes lying on their desks, in search of terrific talent and great character. So how do you spot these telltale signs of toxicity in the short span of a job interview and zero-in on important intangibles like character, honesty, ethics and integrity? We asked Anna Maravelas, author of "How to Reduce Workplace Conflict and Stress" and a motivational speaker recognized for her ability to transform negative cultures into climates of respect and pride. From prisons to the financial sector, every industry has its share of jerks. And Maravelas should know -- she’s worked with many of them. But it isn’t all doom and gloom, as she found many of her favorite hiring tactics in the companies she encountered. Here are four that top her list.

Surprise them with an ethical scenario

Every job candidate has practiced the tried-and-true interview questions aimed at drawing out weaknesses or negative qualities. Today’s job candidates know how to turn a negative into a positive: "I’m just too hard working, too motivated, too detail-oriented..." they may say. But what about throwing in a question from left field that catches the interviewee off guard entirely?

The CEO of a predominant design and building company Maravelas had worked with stuck out in her mind for a unique interviewing tactic. The CEO would interview candidates directly, starting off with warm, getting-to-know-you conversation. A bit into the interview, the CEO would then ask, "If we ever got into a bind with a client, would you be willing to tell a little white lie to help us out?"

"If the candidate said yes," Maravelas explains, "the offer evaporated. You really have to have a lot of integrity to say no."

Listen to how they praise - or blame - themselves and others

Companies built on a culture of collaboration rely on team players to achieve their goals, so working effectively as a team and bringing a fraternal attitude to the table is essential. Thus, an effective way to tell if a prospective employee fits the team profile is to see where they give credit and place blame.

"Ask candidates to talk about a time when they achieved something they were really proud of," Maravelas says. "How much credit did they give others?"

Is the candidate constantly saying "I, I, I" or referring to collective achievements she accomplished as part of a team? Does she refer to a great mentor or a close relationship with her boss as a contributor to her success, or is she constantly patting herself on the back?

An alternative way to gauge this quality, Maravelas suggests, is to ask candidates about a time when they really tried their hardest, yet failed, and listen to how they assess their own responsibility in that failure.

Tap into referrals from your best employees

Current employees can be great resource in the hiring process, and their opinions should factor significantly into a hiring decision. After all, they’ll be the ones working with the new employee. One of Maravelas’ favorite companies relies heavily on the referrals of current employees who have been with the company for several years, tapping solid veterans to actively recruit prospects from their circle of friends and professional contacts.

"If they have integrity and are known for their kindness and compassion, their friends probably are, too," Maravelas says. "They probably don’t hang out with fakes."

Trust your gut

We’re often so focused on the person we’re interviewing, we may not be tuned into our own physiological reaction to them. Sitting back and asking ourselves how another person is affecting us is a valuable tactic for interviewers. If a candidate makes you feel uncomfortable or ill-at-ease, he’ll probably make his co-workers feel that same way. We may not consciously identify negative qualities right away, but we often subconsciously pinpoint an off-feeling that comes in the form of an awkward moment or the feeling of being manipulated. When hiring for integrity and character, the best bet is to go with your instinct. We gravitate towards those who make us feel good, and that quality will likely be reflected in the larger work environment. Adds Maravelas: "Really pay attention to how you feel when you’re interviewing someone else."

For useful resources on building talent pipelines and developing your 21st-century recruiting strategy, check our our recruiting lookbook.

Related Resources

Want to keep learning? Explore our products, customer stories, and the latest industry insights.

Wann sind Arbeitsbedingungen wirklich flexibel?

Blogbeitrag

Wann sind Arbeitsbedingungen wirklich flexibel?

Nicht erst seit der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 bis 2022 stellt sich für viele Unternehmen die Frage nach der Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit. Aber gerade jetzt stehen Unternehmen vor der besonderen Herausforderung, wie sie mit dem Thema Homeoffice umgehen wollen. Es scheint eine große Unsicherheit in dieser Frage zu geben. Man rätselt, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurück ins Büro geholt werden können und ob dies überhaupt als sinnvoll erscheint. Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Nun stelle man sich in einem kleinem Gedankenexperiment folgende Situation vor. Ein Unternehmen entschließt sich dazu, die Frage nach der Flexibilität von Arbeitszeit und Arbeitsort den Teams zu überlassen: „Ihr entscheidet selbst, wie Ihr die Dinge handhaben wollt und was für Euch als sinnvoll erscheint. Findet eine Regel für Euch und handelt danach. Wir erwarten nur, dass Ihr Euch irgendwie einigt“. Ein Team folgt dem Aufruf, stimmt sich ab. Unterschiedliche Aspekte werden in Erwägung gezogen und man kommt nach einer intensiven Debatte zu der gemeinsamen Einigung, dass alle Mitglieder des Teams jeden Tag von 9 bis 16 Uhr im Office erscheinen. Würden wir in diesem Fall von flexiblen Arbeitsbedingungen sprechen? Die Antwort lautet: Ja. Schließlich konnten die Mitglieder des Teams frei und flexibel entscheiden, wie sie es haben wollen. Die Antwort lautet aber zugleich: Nein. Offensichtlich haben hat sich das Team für feste Arbeitszeiten im Office entschieden. Was jetzt? Haben wir es hier mit einem Paradox zu tun? Die Lösung dieses logischen Problems liegt in der Unterscheidung zweier Arten von Regeln. Es gibt die Regel erster Ordnung. Sie beschreibt, wie die Dinge tatsächlich geregelt sind. Im hier beschriebenen Fall sind die Arbeitszeiten ganz offensichtlich fest geregelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erscheinen jeden Tag von 9 bis 16 im Office. Dann gibt es die Regel zweiter Ordnung. Sie regelt, wer die Regeln wie aufstellt. In gewisser Weise ist dies eine Metaregel – eine Regel über den Umgang mit Regeln. Das klingt zugegebenermaßen etwas philosophisch, ist aber äußerst praktisch. Im hier beschriebenen Gedankenexperiment entscheiden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst über die Regeln. Es könnte auch die Geschäftsführung sein oder eine andere Autorität innerhalb des Unternehmens. Führt man diesen Gedanken fort, gelangt man zu vier, einfachen Konstellationen. Erstens, das Unternehmen entscheidet über die Arbeitsbedingungen und legt fest, dass die Mitarbeiter zu festen Zeiten an einem festen Ort sein müssen. Das ist die klassische, eher paternalistische Variante. Zweitens, das Unternehmen entscheidet über die Arbeitsbedingungen und räumt der Belegschaft ein hohes Maß an Selbstbestimmung ein – „Ihr könnt arbeiten wo und wann Ihr wollt“. Das wäre Arbeitsflexibilität nach Gutsherrenart. Die Mitarbeiter dürfen selbst bestimmten, weil es eine übergeordnete Autorität ihnen gnädig erlaubt. Drittens, die Mitarbeiter bestimmen selbst über die Flexibilität ihrer Arbeitsbedingungen und sie entscheiden sich für feste Arbeitszeiten und feste Arbeitsorte. Dies ist der im obigen Gedankenexperiment beschriebene Fall, eine Art selbstbestimmte Fixiertheit. Viertens, die Mitarbeiter bestimmten selbst über die Flexibilität ihrer Arbeitsbedingungen und sie entscheiden sich für Selbstbestimmtheit. Verfolgt man die öffentliche Diskussion rund um das Thema Arbeitsflexibilität und Homeoffice, dann scheinen die ersten beiden Konstellationen implizit im Raum zu stehen. Reflexartig geht man davon aus, dass das Unternehmen, der Betriebsrat oder irgendeine andere Autorität über die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entscheidet. Auf ihren Schultern ruht die Verantwortung. Was ergibt Sinn? Wie können wir (die Autorität) es den Mitarbeitern recht machen? Wie gehen wir mit der Vielfalt individueller Präferenzen um? Wo ist der gemeinsame Nenner? Auf diese Fragen gibt es allerdings keine Antwort, die für alle Betroffenen, einschließlich der Kunden und Lieferanten zufriedenstellend sein wird. Zu vielfältig sind die Rahmenbedingungen, die Aufgaben, Anforderungen, Lebenssituationen etc. Vermutlich kann man die Frage nach der richtigen und sinnvollen Flexibilisierung der Arbeit nicht für alle Mitarbeiter lösen, wenn man nur die Regel erster Ordnung in Betracht zieht. Entscheidend ist die Frage, wer, wie über die Regeln entscheidet, also die Regel zweiter Ordnung. Dies führt zu einer gänzlich anderen Diskussion und zu anderen Schlussfolgerung als das Problem, wie man Dinge am Ende für Alle gleichermaßen regeln soll. Einfach ist diese Diskussion nicht. Wollen wir es einfach den Mitarbeitern selbst überlassen oder braucht es eine Ansage „von oben“? Am Ende bedeutet echte Arbeitsflexibilität, die Arbeitsbedingungen den Teams zu überlassen, worauf immer sie sich einigen.

HR heute – Reicht der Obstkorb noch? Was müssen wir noch alles bieten?

On-Demand-Webinar

Video

HR heute – Reicht der Obstkorb noch? Was müssen wir noch alles bieten?

Im Zuge des an Dramatik zunehmenden Fachkräftemangels und befeuert durch die Erfahrungen während der Corona-Pandemie scheinen die Erwartungen der Mitarbeitenden an ihre Arbeitgeber drastisch zu steigen. Für Arbeitgeber stellt sich daher die brennende Frage, was sie bieten müssen, um Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten. Wir stellen Ihnen zusamnmen mit Prof. Dr. Armin Trost einen strategischen Rahmen vor, Ihnen hilft, sich im Wettrüsten um attraktive Arbeitsbedingungen zu positionieren: •Was bedeutet es, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein und wie sehr kommt es auf einzelne Aspekte, wie Homeoffice, Weiterbildungsmöglichkeiten, Gehalt, Führung etc. an? •Was müssen Arbeitgeber bieten und was dürfen sie fordern? •Wie authentisch sollte das Arbeitgeberversprechen sein, vor allem dann, wenn die Arbeitsbedingungen weniger attraktiv sind? •Welche Rolle spielen Lernen, Entwicklung und die aktive Gestaltung der Arbeitswelt durch die Mitarbeitenden? •Was ist die Rolle von HR und des Fachbereichs? Wie können die Verantwortlichkeiten beider Seiten balanciert werden? Nutzen Sie die Möglichkeit, um Impulse zur Gestaltung der neuen Arbeitswelt zu erhalten

Übersicht über die Cornerstone Talent Management Suite

Video

Übersicht über die Cornerstone Talent Management Suite

In diesem Video bekommen Sie einen kurzen Überblick über die gesamte Cornerstone Talent Management-Lösung.

Vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch

Sprechen Sie mit unseren Cornerstone-Expert:innen und erfahren Sie, wie wir Ihnen bei Ihren individuellen Anforderungen in puncto Personalmanagement helfen können.

© Cornerstone 2022
Impressum