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Top 5 Trends in der HR-Lerntechnologie

Cornerstone Editors

Wie können Personalverantwortliche in einer Welt, in der Optimierung, Automatisierung und Gamification zur neuen Normalität geworden sind, ihre Talententwicklungsstrategien effizient anpassen, um sich besser auf die neue Arbeitswelt einzustellen? Heute stehen Technologielösungen im Fokus von Personalverantwortlichen, die sich an eine sich rasant verändernde Unternehmenslandschaft anpassen müssen. Die Unternehmen benötigen eine digitale Transformation, um ihre zentralen HR-Funktionen zu optimieren, insbesondere im Bereich Learning und Weiterentwicklung.

Wie geht es also weiter? Hier ein Blick auf die 5 wichtigsten Trends, die die digitale Kompetenz im HR-Bereich vorantreiben.

1) Personalisiertes Lernen

In der Welt nach der Pandemie konzentrieren sich Unternehmen weniger auf feste Rollen & Berufsbilder. Stattdessen legen Arbeitgeber mehr Wert auf Skills, die für effiziente Arbeitsabläufe und Wettbewerbsvorteile erforderlich sind.

Die Umstellung auf praktische Lernmethoden ist ein Fortschritt gegenüber den traditionellen, weniger effizienten Schulungsmethoden von gestern. Personalisierte Lernpfade/Lernreisen ermutigen die Mitarbeitenden, entscheidende Skills zu entwickeln, die die interne Mobilität und die Flexibilität der Belegschaft fördern.

KI bietet Einblicke in das Verhalten von Lernenden und in die Leistungsmetriken, die künftige Talententwicklungsstrategien unterstützen. All dies hilft wiederum den Unternehmen dabei, von einem Top-Down-Ansatz zu einer stärker mitarbeiterorientierten Strategie für Learning und Weiterentwicklung überzugehen.

2) Künstliche Intelligenz

KI hat zur Revolutionierung verschiedener Branchen beigetragen und wirkt sich auf alle Unternehmensfunktionen aus, so auch auf das Ökosystem für Learning und Weiterentwicklung. Pädagog:innen und Unternehmen auf der ganzen Welt erkennen den Wert der personalisierten User Experience. Laut einer Studie von eLearning Industry, werden in den nächsten drei Jahren mehr als 47 % der Learning-Management-Tools mit KI-Funktionen ausgestattet sein.

KI-basierte Systeme sorgen für das bestmögliche Lernerlebnis, indem sie die Verwaltung von Content automatisieren und optimieren, um personalisierte Lernpfade/Lernreisen zu schaffen. KI hilft bei der Auswahl relevanter Inhalte, identifiziert Kompetenzen und Lernlücken und gibt präzise Empfehlungen, die auf die Bedürfnisse und Vorlieben der einzelnen Nutzer:innen abgestimmt sind.

3) Collaborative Learning

In diesem Artikel wurde bereits auf die Verlagerung des Lernens von traditionellen Lehrmethoden zu stärker immersiven und interaktiven Methoden hingewiesen. Collaborative learning hat sich zu einer sinnvollen Möglichkeit entwickelt, implizites Wissen zu teilen und konventionelle Lernstrukturen neu zu definieren. Auch wenn es bereits vor der Pandemie virtuelle Schulungen gab, sind sie heute für die meisten L&D-Unternehmen die Norm. Kursleiter:innen und Lernende arbeiten zusammen, um gemeinsame Lernziele zu erreichen – und das häufig virtuell.

Bei Collaborative Learning stehen die Menschen im Mittelpunkt. Es handelte sich um einen pädagogischen Ansatz, bei dem Gruppen zur Unterstützung des Lernens eingesetzt werden. Der interaktive Lernprozess fördert kritisches Denken und Entscheidungsfindung – zwei wichtige Skills.

Ein Beispiel für Collaborative Learning außerhalb des Klassenraums sind interne Fachexpert:innen, die Kursinhalte verfassen, um Aktualität und Relevanz zu gewährleisten. Die Mitarbeitenden werden einbezogen und intellektuelles Wissen wird bereitwillig weitergegeben, oft unter Verwendung fortschrittlicher Talent Experience Platforms.

4) Immersive learning

Wenn es um die Vermittlung komplexer und vielschichtiger Konzepte geht, haben Pädagog:innen oft Probleme mit der Bindung von Lernenden. Trainer:innen können ein immersives, visuelles Format wie Augmented Reality (AR) verwenden, um Informationen zu vermitteln und Wissen zu teilen. Vor allem bei komplexen und technischen Themen ist der Einsatz von 3D-Bildgebung und Augmentierung effektiver als herkömmliche Lehrmittel. Die Lernenden sehen überlagerte Elemente auf realen Objekten, so dass sie die Beziehung klar verstehen.

Ein weiterer vielversprechender Technologietrend ist die virtuelle Realität (VR). AR und VR werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Während Augmented Reality computergenerierte Objekte in die natürliche Umgebung einblendet, schafft VR eine neue virtuelle Welt als Lernmedium. Sie hilft, reale Szenarien zu simulieren, die die Lernenden bewerten und aus denen sie lernen können.

Beim Immersive Learning führen die Mitarbeitenden reale Aufgaben in einer simulierten Umgebung aus. Die Aktionen der Nutzer:innen werden aufgezeichnet, um verpasste Schritte und Fehler zu erkennen und zu wiederholen. Die Mitarbeitenden können die Szenarien ohne Gefahr für Maschinen, Werkzeuge oder sich selbst üben.

5) LXP

Eine Learning Experience Platform (LXP) ist eine zukunftsweisende Alternative zu Learning Management Systemen (LMS) in großen globalen Unternehmen. Diese Technologie unterstützt Lernende und Administrator:innen mit den notwendigen Ressourcen, um effektive L&D-Initiativen voranzutreiben.

Heutzutage bieten LXPs dank KI und maschineller Lerntechnologien einen größeren Funktionsumfang. Mit einer LXP können Lernende Content aus verschiedenen internen und externen Quellen erstellen oder kuratieren, um eine personalisierte Lernreise/Lernpfade zu schaffen. Das LMS hingegen wurde für die Verwaltung von vorgeschriebenen internen Lerninhalten konzipiert. Beide Plattformen werden jedoch häufig gemeinsam genutzt. Das LXP erweitert und verbessert die Möglichkeiten des LMS, indem es alle internen und externen Lerninhalte erfasst und die Art und Weise unterstützt, wie Mitarbeitende heute lernen.


Durch die Demokratisierung des Lernerlebnisses stellen LXPs die Lernenden in den Mittelpunkt der eigenen Kompetenzentwicklung. Die Mitarbeitenden sind engagiert und können aktiv einen persönlichen beruflichen Entwicklungsplan erstellen, der auf ihren Zielen und denen des Unternehmens basiert.

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