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New Grads, Your Dream Job Exists—Here's How to Find It

Lori Young

Founder, Ready Now

"What are you doing after graduation?"

During graduation season, new grads get countless questions about their post-diploma plans. But the reality is, deciding on a career or finding a job is difficult and strenuous, and all too often, people make quick decisions based on opportunities easily available to them—instead of what’s right for them.

If you're walking across a stage this weekend and still unsure of what lies on the other side, don't fall into the trap of just taking whatever job comes along. There's still time to target your job search based on who you are, what you're good at and what you like to do.

Here are some easy tips that will get you on the path to finding your career fit and a job that actually brings satisfaction and joy!

Tip 1: Clarify What You Want in a Career

There are four basic questions that help uncover a good career fit:

  • How do my natural preferences and tendencies impact what I love to do and how I do it?
  • Where am I strong and what talents do I love to use?
  • What motivates me to feel satisfied about what I am doing?
  • What types of people, work and organizations appeal to me?

When you take time to honestly answer these questions, you will start to see patterns and clues that indicate where to focus your career. You will begin to understand why certain tasks, people and environments drive you crazy—they don't align to your preferences or values. You will begin to understand why certain assigne are the ones you tackle first every day, because they align to your strengths and interests. These clues and themes are powerful factors that make a big difference in your career happiness.

Tip 2: Reflect on Your Daily Work

Identify a time each day to reflect on how the four questions above were present for you in your work—whether that's an internship, homework or general to-dos. By day three, you will already start seeing trends emerge. Here are some specific questions for daily reflection:

  • Who was easiest to interact/work with today and why?
  • What were the most satisfying parts of my day and why?
  • What were the most dissatisfying parts of my day and why?
  • What tasks were easy for me? Why? What skills did I rely on most?
  • What tasks were difficult for me? Why? What skills are harder for me?

At the end of the week, you should have a pretty clear picture of what you want and don't want in your future career!

Tip 3: Get Information and Ideas From People You Trust

You may be inclined to ask other people you trust, "What career do you think I should pursue?" And you've likely received some very opinionated responses, such as:

"You should be an engineer because that's where there are a lot of jobs."

"You should go into teaching so you can have the summers off."

"You shouldn't go into teaching because teachers don't make money."

Even with the best of intentions, statements like the ones above are clearly reflective of the other person's values and interests—not your own. Change the conversation by asking these questions:

  • What do you see as my greatest strengths?
  • What are my best traits and qualities?
  • When do you notice I look frustrated or unhappy? What am I doing during these times?
  • If you were assigning work to me, what projects or tasks would you most likely assign? Why?

Do some research on three careers that align with what you've learned about yourself. A great on-line resource for researching career paths is O*Net, and sites like CareerBuilder can guide you in setting up and conducting informational interviews.

Tip 4: Don't Leave Your Career Decisions to Chance

Just because there might be an opportunity in front of you doesn't mean you should take the easy route. Take time to really consider if the opportunity aligns to what you've learned about yourself through the first three steps. Think about your career choices in terms of "must-haves" and "nice-to-haves" by creating a decision-making framework.

First, make a list of five or so things that are "must haves" in your next role—things that are non-negotiable. For example:

  • I must make $45,000.
  • I must have a flexible work schedule.
  • I must work for a great leader.
  • Writing makes up a large portion of my responsibilities.
  • I must get to work on team projects.

Then, make a list of "nice-to-haves" in your next role—things you would sacrifice for a must-have. For example:

  • I want to commute less than 25 miles to work.
  • I want to work from home occasionally.
  • I want to earn at least two weeks of vacation.
  • I want to work for small- to mid-size organization.

I believe everyone can find a career that brings them joy and purpose by articulating what is important to them and factoring in those details as they make decisions. Once you come to a conclusion, that formerly dreaded question, "What are you doing after graduation?", will actually be exciting!

Photo: Creative Commons

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Wann sind Arbeitsbedingungen wirklich flexibel?

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Wann sind Arbeitsbedingungen wirklich flexibel?

Nicht erst seit der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 bis 2022 stellt sich für viele Unternehmen die Frage nach der Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit. Aber gerade jetzt stehen Unternehmen vor der besonderen Herausforderung, wie sie mit dem Thema Homeoffice umgehen wollen. Es scheint eine große Unsicherheit in dieser Frage zu geben. Man rätselt, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurück ins Büro geholt werden können und ob dies überhaupt als sinnvoll erscheint. Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Nun stelle man sich in einem kleinem Gedankenexperiment folgende Situation vor. Ein Unternehmen entschließt sich dazu, die Frage nach der Flexibilität von Arbeitszeit und Arbeitsort den Teams zu überlassen: „Ihr entscheidet selbst, wie Ihr die Dinge handhaben wollt und was für Euch als sinnvoll erscheint. Findet eine Regel für Euch und handelt danach. Wir erwarten nur, dass Ihr Euch irgendwie einigt“. Ein Team folgt dem Aufruf, stimmt sich ab. Unterschiedliche Aspekte werden in Erwägung gezogen und man kommt nach einer intensiven Debatte zu der gemeinsamen Einigung, dass alle Mitglieder des Teams jeden Tag von 9 bis 16 Uhr im Office erscheinen. Würden wir in diesem Fall von flexiblen Arbeitsbedingungen sprechen? Die Antwort lautet: Ja. Schließlich konnten die Mitglieder des Teams frei und flexibel entscheiden, wie sie es haben wollen. Die Antwort lautet aber zugleich: Nein. Offensichtlich haben hat sich das Team für feste Arbeitszeiten im Office entschieden. Was jetzt? Haben wir es hier mit einem Paradox zu tun? Die Lösung dieses logischen Problems liegt in der Unterscheidung zweier Arten von Regeln. Es gibt die Regel erster Ordnung. Sie beschreibt, wie die Dinge tatsächlich geregelt sind. Im hier beschriebenen Fall sind die Arbeitszeiten ganz offensichtlich fest geregelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erscheinen jeden Tag von 9 bis 16 im Office. Dann gibt es die Regel zweiter Ordnung. Sie regelt, wer die Regeln wie aufstellt. In gewisser Weise ist dies eine Metaregel – eine Regel über den Umgang mit Regeln. Das klingt zugegebenermaßen etwas philosophisch, ist aber äußerst praktisch. Im hier beschriebenen Gedankenexperiment entscheiden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst über die Regeln. Es könnte auch die Geschäftsführung sein oder eine andere Autorität innerhalb des Unternehmens. Führt man diesen Gedanken fort, gelangt man zu vier, einfachen Konstellationen. Erstens, das Unternehmen entscheidet über die Arbeitsbedingungen und legt fest, dass die Mitarbeiter zu festen Zeiten an einem festen Ort sein müssen. Das ist die klassische, eher paternalistische Variante. Zweitens, das Unternehmen entscheidet über die Arbeitsbedingungen und räumt der Belegschaft ein hohes Maß an Selbstbestimmung ein – „Ihr könnt arbeiten wo und wann Ihr wollt“. Das wäre Arbeitsflexibilität nach Gutsherrenart. Die Mitarbeiter dürfen selbst bestimmten, weil es eine übergeordnete Autorität ihnen gnädig erlaubt. Drittens, die Mitarbeiter bestimmen selbst über die Flexibilität ihrer Arbeitsbedingungen und sie entscheiden sich für feste Arbeitszeiten und feste Arbeitsorte. Dies ist der im obigen Gedankenexperiment beschriebene Fall, eine Art selbstbestimmte Fixiertheit. Viertens, die Mitarbeiter bestimmten selbst über die Flexibilität ihrer Arbeitsbedingungen und sie entscheiden sich für Selbstbestimmtheit. Verfolgt man die öffentliche Diskussion rund um das Thema Arbeitsflexibilität und Homeoffice, dann scheinen die ersten beiden Konstellationen implizit im Raum zu stehen. Reflexartig geht man davon aus, dass das Unternehmen, der Betriebsrat oder irgendeine andere Autorität über die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entscheidet. Auf ihren Schultern ruht die Verantwortung. Was ergibt Sinn? Wie können wir (die Autorität) es den Mitarbeitern recht machen? Wie gehen wir mit der Vielfalt individueller Präferenzen um? Wo ist der gemeinsame Nenner? Auf diese Fragen gibt es allerdings keine Antwort, die für alle Betroffenen, einschließlich der Kunden und Lieferanten zufriedenstellend sein wird. Zu vielfältig sind die Rahmenbedingungen, die Aufgaben, Anforderungen, Lebenssituationen etc. Vermutlich kann man die Frage nach der richtigen und sinnvollen Flexibilisierung der Arbeit nicht für alle Mitarbeiter lösen, wenn man nur die Regel erster Ordnung in Betracht zieht. Entscheidend ist die Frage, wer, wie über die Regeln entscheidet, also die Regel zweiter Ordnung. Dies führt zu einer gänzlich anderen Diskussion und zu anderen Schlussfolgerung als das Problem, wie man Dinge am Ende für Alle gleichermaßen regeln soll. Einfach ist diese Diskussion nicht. Wollen wir es einfach den Mitarbeitern selbst überlassen oder braucht es eine Ansage „von oben“? Am Ende bedeutet echte Arbeitsflexibilität, die Arbeitsbedingungen den Teams zu überlassen, worauf immer sie sich einigen.

HR heute – Reicht der Obstkorb noch? Was müssen wir noch alles bieten?

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HR heute – Reicht der Obstkorb noch? Was müssen wir noch alles bieten?

Im Zuge des an Dramatik zunehmenden Fachkräftemangels und befeuert durch die Erfahrungen während der Corona-Pandemie scheinen die Erwartungen der Mitarbeitenden an ihre Arbeitgeber drastisch zu steigen. Für Arbeitgeber stellt sich daher die brennende Frage, was sie bieten müssen, um Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten. Wir stellen Ihnen zusamnmen mit Prof. Dr. Armin Trost einen strategischen Rahmen vor, Ihnen hilft, sich im Wettrüsten um attraktive Arbeitsbedingungen zu positionieren: •Was bedeutet es, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein und wie sehr kommt es auf einzelne Aspekte, wie Homeoffice, Weiterbildungsmöglichkeiten, Gehalt, Führung etc. an? •Was müssen Arbeitgeber bieten und was dürfen sie fordern? •Wie authentisch sollte das Arbeitgeberversprechen sein, vor allem dann, wenn die Arbeitsbedingungen weniger attraktiv sind? •Welche Rolle spielen Lernen, Entwicklung und die aktive Gestaltung der Arbeitswelt durch die Mitarbeitenden? •Was ist die Rolle von HR und des Fachbereichs? Wie können die Verantwortlichkeiten beider Seiten balanciert werden? Nutzen Sie die Möglichkeit, um Impulse zur Gestaltung der neuen Arbeitswelt zu erhalten

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