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In the Face of Big Data, Interviews Are Obsolete

Ira S. Wolfe

President, Success Performance Solutions

Once upon a time hiring the right employee was relatively easy and inexpensive. A job application and quick interview was all that was needed. Life was simpler. Attitudes were relatively predictable. Replacements were a dime a dozen. A hiring mistake was easily absorbed into the cost of doing business.

But hiring today is complicated. The risks are bigger. Jobs are more complex and constantly changing. Attitudes toward work are almost unrecognizable from generation to generation. And the cost of making a hiring mistake falls right to the bottom line.

If management hopes to get back in the game, then big data offers hope to those companies who seek better hiring and retention solutions. Unfortunately most organizations are lucky if they collect even a little data. And then it typically just gets buried in a cabinet or on a manager's hard drive.

For starters, most companies are still using the interview and reference checks as the holy grail of predictive science. It's like trying to douse a burning building with a garden hose. It's filled with the best of intentions, but soon hiring and retention will become crisis management—and interviews provide little information to help HR leaders navigate the talent management chaos.

Below are three major weaknesses of interviews, and how big data can address the information gap when it comes to hiring:

1. Our Brains Are Biased

At its very core interviews are loaded with bias. I love this quote in a recent Fast Company article:

"...everyone [must] get past the idea that only blatant racists, misogynists, and homophobes are biased. If you have a brain, you are biased. End of story."

Even if a manager is a skilled interviewer, he or she is susceptible to personal bias about everything from gender to skin color to age to hair style, tattoos, and just about anything you can see or hear. That's just human nature. Most of us try our best to block out bias but it's impossible. (If you would like to "test" your bias, try this.)

2. There's No Golden Standard

The criteria for the manager's hiring success is rarely tracked. That's because few people interview exactly the same. Even when the same questions are asked, our personal styles skew how we ask the questions and hear the responses. If by chance all those factors can be neutralized, one big gap still exists.

It is almost impossible to track what makes one candidate more successful than the next based on only the interview. The interview is just too subjective—most companies have no clue how or why a manager selects one candidate and rejects another when the interview is the primary selection tool.

Hiring then becomes a crapshoot: Each recruiter and hiring manager has a different baseline; each hiring event recreates the wheel. With the lack of a "magic formula," it is nearly impossible to replicate success.

3. Candidates Aren't Caught Off Guard

On top of manager bias and personal style, we add the candidate to the interview equation. It's not out of the ordinary to assume he has practiced and polished his interview performance with a lifetime supply of career coaches, his resume is impeccably reviewed and his cover letter is ghostwritten. Oftentimes, the hour-long interview will be the best performance a manager ever sees!

The time a candidate invests in preparing for the interview is typically far more than most managers imagine. For many managers, the interview is just another meeting or disruption in his chaotic schedule. Their goal is to get through it as quickly as possible and move on to more important things—like budget or putting out the next fire—but for candidates, this is a make-or-break moment they have rehearsed in their heads countless times.

How Big Data Can Beat the Antiquated Interview

Big data offers some relief, filling in holes of information and neutralizing personal biases.

Pre-employment testing, where large databases of candidate information are analyzed, is one way big data can ease the hiring process. Patterns and trends from thousands of people are analyzed and sophisticated algorithms sift through combinations of data for predictive trends that an individual couldn't catch. Pre-employment tests add objective and predictive metrics to the sea of subjectivity upon which managers now base hiring decisions.

With access to big data available to almost anyone who wants it, the playing field for talent is almost level. Managers can figure out what makes top performers tick, why mediocre performers miss expectations, where the good talent is hiding, and how to attract the best employees.

Finding where future talent is hiding and how to attract and retain them is an endless journey. But you have to start somewhere. And you have to start right now.

Photo: Creative Commons by Luke Chesser

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Wann sind Arbeitsbedingungen wirklich flexibel?

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Wann sind Arbeitsbedingungen wirklich flexibel?

Nicht erst seit der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 bis 2022 stellt sich für viele Unternehmen die Frage nach der Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit. Aber gerade jetzt stehen Unternehmen vor der besonderen Herausforderung, wie sie mit dem Thema Homeoffice umgehen wollen. Es scheint eine große Unsicherheit in dieser Frage zu geben. Man rätselt, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurück ins Büro geholt werden können und ob dies überhaupt als sinnvoll erscheint. Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Nun stelle man sich in einem kleinem Gedankenexperiment folgende Situation vor. Ein Unternehmen entschließt sich dazu, die Frage nach der Flexibilität von Arbeitszeit und Arbeitsort den Teams zu überlassen: „Ihr entscheidet selbst, wie Ihr die Dinge handhaben wollt und was für Euch als sinnvoll erscheint. Findet eine Regel für Euch und handelt danach. Wir erwarten nur, dass Ihr Euch irgendwie einigt“. Ein Team folgt dem Aufruf, stimmt sich ab. Unterschiedliche Aspekte werden in Erwägung gezogen und man kommt nach einer intensiven Debatte zu der gemeinsamen Einigung, dass alle Mitglieder des Teams jeden Tag von 9 bis 16 Uhr im Office erscheinen. Würden wir in diesem Fall von flexiblen Arbeitsbedingungen sprechen? Die Antwort lautet: Ja. Schließlich konnten die Mitglieder des Teams frei und flexibel entscheiden, wie sie es haben wollen. Die Antwort lautet aber zugleich: Nein. Offensichtlich haben hat sich das Team für feste Arbeitszeiten im Office entschieden. Was jetzt? Haben wir es hier mit einem Paradox zu tun? Die Lösung dieses logischen Problems liegt in der Unterscheidung zweier Arten von Regeln. Es gibt die Regel erster Ordnung. Sie beschreibt, wie die Dinge tatsächlich geregelt sind. Im hier beschriebenen Fall sind die Arbeitszeiten ganz offensichtlich fest geregelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erscheinen jeden Tag von 9 bis 16 im Office. Dann gibt es die Regel zweiter Ordnung. Sie regelt, wer die Regeln wie aufstellt. In gewisser Weise ist dies eine Metaregel – eine Regel über den Umgang mit Regeln. Das klingt zugegebenermaßen etwas philosophisch, ist aber äußerst praktisch. Im hier beschriebenen Gedankenexperiment entscheiden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst über die Regeln. Es könnte auch die Geschäftsführung sein oder eine andere Autorität innerhalb des Unternehmens. Führt man diesen Gedanken fort, gelangt man zu vier, einfachen Konstellationen. Erstens, das Unternehmen entscheidet über die Arbeitsbedingungen und legt fest, dass die Mitarbeiter zu festen Zeiten an einem festen Ort sein müssen. Das ist die klassische, eher paternalistische Variante. Zweitens, das Unternehmen entscheidet über die Arbeitsbedingungen und räumt der Belegschaft ein hohes Maß an Selbstbestimmung ein – „Ihr könnt arbeiten wo und wann Ihr wollt“. Das wäre Arbeitsflexibilität nach Gutsherrenart. Die Mitarbeiter dürfen selbst bestimmten, weil es eine übergeordnete Autorität ihnen gnädig erlaubt. Drittens, die Mitarbeiter bestimmen selbst über die Flexibilität ihrer Arbeitsbedingungen und sie entscheiden sich für feste Arbeitszeiten und feste Arbeitsorte. Dies ist der im obigen Gedankenexperiment beschriebene Fall, eine Art selbstbestimmte Fixiertheit. Viertens, die Mitarbeiter bestimmten selbst über die Flexibilität ihrer Arbeitsbedingungen und sie entscheiden sich für Selbstbestimmtheit. Verfolgt man die öffentliche Diskussion rund um das Thema Arbeitsflexibilität und Homeoffice, dann scheinen die ersten beiden Konstellationen implizit im Raum zu stehen. Reflexartig geht man davon aus, dass das Unternehmen, der Betriebsrat oder irgendeine andere Autorität über die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entscheidet. Auf ihren Schultern ruht die Verantwortung. Was ergibt Sinn? Wie können wir (die Autorität) es den Mitarbeitern recht machen? Wie gehen wir mit der Vielfalt individueller Präferenzen um? Wo ist der gemeinsame Nenner? Auf diese Fragen gibt es allerdings keine Antwort, die für alle Betroffenen, einschließlich der Kunden und Lieferanten zufriedenstellend sein wird. Zu vielfältig sind die Rahmenbedingungen, die Aufgaben, Anforderungen, Lebenssituationen etc. Vermutlich kann man die Frage nach der richtigen und sinnvollen Flexibilisierung der Arbeit nicht für alle Mitarbeiter lösen, wenn man nur die Regel erster Ordnung in Betracht zieht. Entscheidend ist die Frage, wer, wie über die Regeln entscheidet, also die Regel zweiter Ordnung. Dies führt zu einer gänzlich anderen Diskussion und zu anderen Schlussfolgerung als das Problem, wie man Dinge am Ende für Alle gleichermaßen regeln soll. Einfach ist diese Diskussion nicht. Wollen wir es einfach den Mitarbeitern selbst überlassen oder braucht es eine Ansage „von oben“? Am Ende bedeutet echte Arbeitsflexibilität, die Arbeitsbedingungen den Teams zu überlassen, worauf immer sie sich einigen.

HR heute – Reicht der Obstkorb noch? Was müssen wir noch alles bieten?

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HR heute – Reicht der Obstkorb noch? Was müssen wir noch alles bieten?

Im Zuge des an Dramatik zunehmenden Fachkräftemangels und befeuert durch die Erfahrungen während der Corona-Pandemie scheinen die Erwartungen der Mitarbeitenden an ihre Arbeitgeber drastisch zu steigen. Für Arbeitgeber stellt sich daher die brennende Frage, was sie bieten müssen, um Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten. Wir stellen Ihnen zusamnmen mit Prof. Dr. Armin Trost einen strategischen Rahmen vor, Ihnen hilft, sich im Wettrüsten um attraktive Arbeitsbedingungen zu positionieren: •Was bedeutet es, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein und wie sehr kommt es auf einzelne Aspekte, wie Homeoffice, Weiterbildungsmöglichkeiten, Gehalt, Führung etc. an? •Was müssen Arbeitgeber bieten und was dürfen sie fordern? •Wie authentisch sollte das Arbeitgeberversprechen sein, vor allem dann, wenn die Arbeitsbedingungen weniger attraktiv sind? •Welche Rolle spielen Lernen, Entwicklung und die aktive Gestaltung der Arbeitswelt durch die Mitarbeitenden? •Was ist die Rolle von HR und des Fachbereichs? Wie können die Verantwortlichkeiten beider Seiten balanciert werden? Nutzen Sie die Möglichkeit, um Impulse zur Gestaltung der neuen Arbeitswelt zu erhalten

5 Tipps für das Recruiting via Instagram

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5 Tipps für das Recruiting via Instagram

Soziale Netzwerke werden für die Anwerbung von Personal immer wichtiger. Neben klassischen Berufsnetzwerken wie XING, gewinnen neuerdings auch Plattformen wie das auf Bildinhalte spezialisierte Netzwerk Instagram für das Recruiting an Bedeutung. Die Wirtschaft brummt. In der Folge stellen Unternehmen vermehrt ein. Dabei haben sie es vor allem auf gut qualifizierte Fachkräfte abgesehen, die eine Mischung verschiedenster Skills mitbringen. Denn die fortschreitende Digitalsierung verändert Unternehmen und Job-Rollen zunehmend. Doch gut ausgebildete Fachkräfte sind Mangelware, glaubt man dem Tenor der Öffentlichkeit. Doch das Überangebot an Jobs ist nur die eine Seite: Arbeitnehmer sind heute – egal ob sie aktiv oder indirekt, nach neuen beruflichen Horizonten suchen – auf Plattformen wie XING und LinkedIn ständig für konkurrierende Unternehmen und Headhunter erreichbar – der „war for talents“ ist zum „star war for talents“ mutiert. LinkedIn hat inzwischen bereits rund 11 Millionen Nutzer in der DACH-Region, XING verzeichnet dort sogar schon über 13 Millionen Nutzer. Zusätzlich spitzt sich die Situation durch die veränderte Mediennutzung der Menschen allgemein und insbesondere unter jüngeren Arbeitnehmern zu. Die klassische Stellenanzeige gerät so vermehrt ins Hintertreffen, wenn es darum geht, geeignete Talente an Bord zu holen. Auf der Suche nach geeigneten Talenten darf der Recruiter von heute deshalb keinen Kanal mehr ungenutzt lassen und muss aktiv auf die Suche gehen. Social Recruiting über einschlägige Kanäle gewinnt folglich zunehmend an Bedeutung, auch über XING und LinkedIn hinaus. Obwohl es zunächst angesichts der Beschaffenheit der Foto-Plattform seltsam anmuten mag, hat Instagram gewaltiges Potenzial für die Personalgewinnung. Die Nutzerzahlen sind enorm. Über eine Milliarde sind es weltweit, davon entfallen 15 Millionen auf Deutschland. 80 Prozent der Nutzer folgen mindestens einem Unternehmen. Zwei Drittel der Aufrufe von Unternehmensseiten auf Instagram stammen dabei von Usern, die nicht zu den Followern der entsprechenden Seiten gehören. Unternehmensprofile erhalten also viel Aufmerksamkeit von Nicht-Followern. Außerdem sind 90 Prozent der Nutzer unter 35 Jahre alt. Wer also junge Talente ansprechen möchte, ist auf Instagram richtig. Wer auf Instagram jedoch erfolgreich Mitarbeiter werben möchte, sollte folgende Tipps beachten: Ein guter Content-Mix aus Stories, Videos und Fotos sorgt für einen visuell ansprechenden Account. Dabei sollten Posts wenn möglich im Corporate Design des Unternehmens vorgenommen werden. So vermitteln Unternehmen nach außen hin Einheitlichkeit, sorgen für Wiedererkennungswert und stärken die Wahrnehmung des Unternehmens als Marke. Durch die Entwicklung eigener Formate, wie etwa spezielle Tipps des Tages, die in regelmäßigen Abständen geteilt werden, bekommt der Account eine zusätzliche individuelle Note. Unternehmenswerte lassen sich gut per Textzusatz kommunizieren und hier heißt es am besten Phrasen und Worthülsen adé! Auf Kommentare immer antworten, das vermittelt Nähe und Interesse. Stimmt alles, sprich, kann sich ein Kandidat mit dem Unternehmen auf dieser Grundlage identifizieren, stehen die Chancen gut, ihn oder sie fürs Unternehmen zu gewinnen. Dies gelingt am besten, wenn die Posts einen Blick hinter die Kulissen erlauben. Für Kandidaten kann es etwa interessant sein, wie die Räumlichkeiten aussehen oder wie ein typischer Tag eines bestimmten Mitarbeitertyps abläuft. All dies gilt es, möglichst spannend zu kommunizieren, letzteres eignet sich beispielsweise gut für die Story-Funktion von Instagram. Möchte man insbesondere Kandidaten aus den Reihen der Generationen Y und Z ansprechen, sollte zudem auf die Wertvermittlung und Informationen zum Betriebsklima geachtet werden. Denn diesen Generationen wird nachgesagt besonders auf Flexibilität, gutes Klima und Themen wie Nachhaltigkeit wertzulegen. Die Arbeit muss zu ihren Werten passen, Sinn machen und darf nicht Lebenskonsumierend sein. Offene Stellen sollten außerdem stets auf Instagram geteilt und unbedingt per Shortlink verlinkt werden. Die verlinkten Bewerbungsportale und Stellenanzeigen müssen natürlich unbedingt für mobile Endgeräte optimiert sein. Auch die Teams sollten bei der Mitarbeitersuche per Social Media eng mit eingebunden werden, da diese in der Regel besser wissen, welche Skills gebraucht werden, als die Personalabteilung. Es kann zudem hilfreich sein, Mitarbeiter zu ermutigen positive Meldungen über das Unternehmen per Social Media zu verbreiten. Das Modell Mitarbeiter wirbt Mitarbeiter ist schließlich nach wie vor Programm. Instagram eignet sich nicht für die Besetzung aller Positionen Doch es sei gesagt, dass Social Media Recruiting nicht für die Besetzung aller Positionen geeignet ist. Social Media oder Projekt Manager bilden eine Gruppe, die sich gut über diese Kanäle ansprechen und gewinnen lassen. Strategen sind hingegen eher weniger über Soziale Netzwerke zu finden. In der Regel sind es die kreativen und kommunikativen Positionen, die sich per Social Media Recruiting besetzen lassen. Denn diese Rollen werden in der Regel von Menschen angenommen, die eine höhere Affinität zu Social Media im Allgemeinen haben. Schenken Unternehmen diesen Tipps Beachtung, steht dem Recruiting per Instagram nichts mehr im Wege!

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